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Finger weg

Finger weg von der Feuerschutzsteuer

update:

heute erreichte uns das Schreiben des Fraktionsvorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, Herrn Hendrik Hering, MdL mit der Bitte um Kenntnisnahme. Dieses Schreiben möchten wir ihnen nicht vorenthalten. Die Pdf-Datei können sie hier lesen!

 

Die mit dem Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beabsichtigte Teilaussetzung der Zweckbindung der Feuerschutzsteuer lehnt der Gemeinde- und Städtebund (GStB) ab. Die dadurch eintretende Kürzung der für den vorbeugenden Brandschutz und die Feuerwehr zur Verfügung stehenden Finanzmittel ist einfach unvertretbar. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie auf der Internetpräsenz des Kreisfeuerwehrverbandes Mayen Koblenz e.V.

Das Rumoren rund um die rheinland-pfälzischen Feuerwehren wird nun auch im Kreis Westerwald intensiver. "Es wird vielen Menschen allmählich immer deutlicher, dass es sich bei der sich abzeichnenden Entwicklung nicht nur um ein Problem der Feuerwehren handelt. Mittlerweile werden wir von immer mehr Bürgern angesprochen, die ihre eigene Sicherheit als gefährdet ansehen", meldet der Vorsitzendes des Kreisfeuerwehrverbandes Westerwald., Heinz Vietze.

 

Nach Ansicht der Feuerwehren öffnet die Maßnahme der Landesregierung weiteren Maßnahmen Tür und Tor: 

"Man wird argumentieren, der Protest sei unnötig, weil doch eigentlich nur ein eher kleiner Betrag betroffen sei – aber ist diese erste Maßnahme tatsächlich schon alles?", fasst der Vorsitzende tief sitzende und sich ausbreitende Bedenken zusammen.

 

"Die Feuerwehren haben eine vernünftige Einstellung und sind mehr als bereit zum Sparen", betont Vietze, "das haben sie in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen: Neue Konzepte machten aus zwei alten ein neues Fahrzeug, Abläufe wurden vereinfacht, Einheiten zusammengelegt. Aber an der falschen Stelle zu sparen ist gefährlich."

 

Hier sehen sich die Wehren in der Verantwortung: "Die Feuerschutzsteuer muss tabu bleiben." Außerdem fehlt vielen Aktiven - und letztlich somit denen, die im Brandschutz Gesundheit und Kopf hinhalten - das Verständnis für die angestrebte Sparweise der Regierung: "Wenn das so durchgeht, verliert die Politik den Kontakt zum Ehrenamt, dessen Wichtigkeit sie in Sonntagsreden immer betont. Dann brechen die Freiwilligen weg! Erste Rückmeldungen, dass man ans Aufhören denkt, haben uns bereits erreicht."

Die Wehrleute befürchten außerdem noch größeren Schaden: "Wenn diese Erkenntnisse die Bürger erreichen, dürfte sich die Stimmung noch weiter verschlechtern."

 

Daher bitten wir auch Euch um Unterstützung. Unter www.resolution.lfv-rlp.de könnt Ihr Eure Unterschrift abgeben und für die Resolution und gegen die Entnahme von Mittel aus der Feuerschutzsteuer abstimmen.

 

 

Letzte Einsätze

07.01.2012  um 16:10 Uhr  in Elbbach / Willmenrod  mehr ...
12.12.2011  um 02:29 Uhr  in Willmenrod, Auf der Bach 36  mehr ...

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