| Freitag, den 09. Oktober 2009 um 06:42 Uhr |
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eCall: Automatisches Notrufsystem für Autos soll 2010 kommen Von den über 40.000 jedes Jahr in Europa bei Verkehrsunfällen sterbenden Menschen könnten bis zu 2.500 davon überleben, würde rechtzeitig Hilfe gerufen. Die Europäische Kommission hat bereits im Jahr 2002 den Startschuss für die Initiative „eSafety" gegeben. Als Option beim Neuwagenkauf soll eCall in Europa ab September 2010 angeboten werden. Laut Schätzungen, so die Bundesregierung, soll das eCall-System in der Basisvariante weniger als 100,- Euro kosten. Nachdem die Standortdaten übermittelt wurden, wird eine Sprachverbindung zum Auto aufgebaut, so dass Mitarbeiter der Leitstelle mit dem Fahrer bzw. den Insassen sprechen kann. Was ist erforderlich? GPS-Empfänger zur Feststellung der Fahrzeugposition, eine GSM-Antenne zum Senden des Notrufes an die Notrufzentrale, ein Steuergerät, das den Standort ermittelt und diesen zusammen mit dem Notruf über eine eingebaute Mobilfunk-Einheit an die Notrufzentrale schickt. Außerdem, ein Crash-Sensor und eine Notstromversorgung, um die Funktion auch nach einem Crash mit Zerstörung der Fahrzeug-batterie aufrecht zu erhalten. Natürlich hat das ganze auch Nachteile. Hier einige Punkte die zumindest eine Überlegung wert sind. In der Testphase hat es bereits unnötige (und damit kostenpflichtige) Polizeieinsätze gegeben. Zwischen 1500 und 2000 Fehlalarme pro Monat bei insgesamt 8000 ausgestatteten Fahrzeugen. Da wären zum einem die Unternehmen die Interesse zeigen. Z.B. SafeLine, diese bieten neben einer Fahrzeugortung bei Diebstahl auch eine kilometerabhängige Versicherung an! Oder die grundsätzliche Verwendung der Daten in der Box für: Z. B. zur Verkehrsflußanalyse, Geschwindigkeit, Mautsystem oder Stausystem -> "Big Brother in Person" Ab 2014 soll in allen in der EU zugelassenen Neuwagen eCall installiert sein die bei einem Unfall automatisch einen Notruf auslösen sowie die via GPS bestimmte Position des PKW an die Rettungsleitstelle übermitteln. |





