| Montag, den 26. Oktober 2009 um 13:56 Uhr |
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Vom Regierungsbunker zum Vulkan
Anschließend ging es weiter Richtung Bad Neuenahr-Ahrweiler zu unserem ersten Etappenziel. Vom Bussparkplatz ging es dann zu Fuß zum Regierungsbunker. Der Erste Weltkrieg war jedoch schneller als die Arbeiter mit dem Tunnel, und so wurde diese Strecke nie vollendet. Ein Zug hat hier die Eifel nie passiert. Nach der Wiedervereinigung vor 20 Jahren ging auch die Ära des kalten Krieges zu Ende. Für den Bunker fand man keine Verwendung und auch keine Interessenten. So begann 2001 der endgültige Rückbau der Bunkeranlage, der 2006 abgeschlossen war. Es bleiben lediglich 200 Meter von den Baumaschinen verschont. Diese sind im Originalzustand erhalten geblieben. Hier ist nun ein Museum entstanden, das die Gedanken des Kalten Krieges auch für nachfolgende Generationen erlebbar machen kann. Wir machten also eine spannende Reise in die jüngere deutsche Geschichte. In unserer Fotogalerie kann man einige Fotos Ein absolut lohnenswerter Ausflug - sehr zu empfehlen. Im Anschluss ging es in das idyllische Kurstädtchen Bad Neuenahr mit seiner sehenswerten Altstadt. Zum Tagesabschluss ging unsere Fahrt zu der Vulkan-Brauerei nach Mendig. Über eine Treppe mit über 150 Stufen gelangen wir in die Tiefe, in das Basaltlava-Bergwerk. Die Lavakeller erstrecken sich auf einer Fläche von 3 km², 32m tief unter der Stadt Mendig. Bei der Führung erfuhren wir viel über die Abbaumethoden und Lebensumstände der Mendiger, die Mitte des 19. Jhd. hier, zum Teil auch in privat gegrabenen Gruben, die Steine förderten. Hier war es meist Aufgabe der Frauen u. Kinder die 10 bis 15 Meter langen senkrechten Zugangsröhren zu den Lavasteinen zu schaffen. Kurz auch hier etwas zur Geschichte: Es war ein rundherum informativer und interessanter Ausflug! |








