Einsatzanzug für die Brandbekämpfung

Durch die zunehmende Verwendung von Kunstoffen in den Baustoffen und Wohnungseinrichtungen und der damit verbundenen Veränderung der Charakteristik von Bränden kam es in der Bundesrepublik Mitte der 90er Jahre zu einer Häufung von Dienstunfällen bei der Brandbekämpfung. All diese Dienstunfälle zeigten die Notwendigkeit für den Wechsel auf eine Schutzkleidung, die dem Stand der Technik entsprach.

Der neue Einsatzanzug aus Nomex III wurde infolge der HuPF und der DIN EN 469 auch in Rheinland-Pfalz eingeführt. Er stellt den erweiterten Schutz bei Brandeinsätzen dar.
Der Einsatzanzug besteht aus
• Feuerwehr-Schutzschuhwerk (Lederstiefel mit Stahlsohle, Stahlkappe, ölbeständiger und rutschfester Sohle),
• der Feuerwehr-Schutzhose aus 100 %-iger Baumwolle bzw. mit der Kunstfaser Nomex versetztem Baumwoll-Mischgewebe,
• dem mehrschichtigen Schutzmantel, bestehend aus Nomex III mit integrierter „Warnweste“ (gelb-weißen Reflexstreifen),
• Feuerwehr-Schutzhandschuhen aus Nomex III,
• Feuerwehrhelm mit Nackenschutz (der hier gezeigte Helm wurde vom Förderkreis der FF Dahn beschafft),
• Kopfschutzhaube aus Nomex III (sieht aus wie eine sogenannte „Sturmhaube“) und
• Feuerwehr-Sicherheitsgurt mit Feuewehrbeil

 

 

 

Die Schutzkleidung für die Brandbekämpfung ist nicht zu verwechseln mit der Hitzeschutzkleidung, sondern soll lediglich den im Innenangriff vorgehenden Feuerwehrangehörigen vor einer plötzlichen Rauchgasdurchzündung (sog. flash over) und der damit verbundenen Stichflammen- und Hitzebildung schützen und ihm den Rückzug aus dem Gefahrenbereich ermöglichen.   

Schnittschutzanzug Kettensägen werden zum Fällen von Bäumen, bei Aufräumungsarbeiten oder zur Befreiung eingeklemmter Personen eingesetzt.

Sie können auch zur Schaffung von Angriffs oder Fluchtwegen bei der Brandbekämpfung eingesetzt werden. 

schnitthose

 

 

 

 

Der Feuerwehrmann trägt hier zusätzlich zu seiner Einsatzjacke eine spezielle Schnittschutzhose.

 

Diese kann ihn vor Verletzungen schützen, da in der Hose eine spezielle Schicht aus losen verwebten reißfesten Fäden besteht.


Würde man mit der Kettensäge abrutschen und auf die Hose treffen, wird die Oberschicht durchtrennt und die Kette nimmt die Fäden aus der Schutzschicht auf.


Diese wickeln sich um das Antriebsrad des Motors, so dass die Ketten in Sekundenbruchteilen zum Stillstand kommt.

 

 

Ein hunderprozentiger Schutz wird trotzdem nicht gewährleistet, man muss mit leichten Verletzungen rechnen.



Schutzhelm

 

 Ein Feuerwehrmann, der eine Kettensäge bedient, ist zudem mit einem speziellem Schutzhelm ausgerüstet. Dieser Schutzhelm ist wesentlich leichter als der normale Feuerwehreinsatzhelm.

Dies hat unter anderem zum Vorteil, dass der Helm nicht nach vorne rutscht wenn der Feuerwehrmann sich nach vorne beugt und diesem dann die Sicht versperrt.

 

Zusätzlich sind an diesem Spezialhelm noch ein Gesichtsschutz gegen Späne und ein Gehörschutz gegen den Lärm angebracht.

 

Ohne Zweifel zählt die Kettensäge zu den gefährlichen Geräten. Eine angemessene Ausbildung ist daher unverzichtbar. Vor dem Hintergrund „Motorsäge als Rettungsgerät“ ist bei den Feuerwehren eine spezielle Ausbildung erforderlich, die von einem dafür geschulten Ausbilder durchgeführt werden muss. Um der Gefährlichkeit der Kettesäge angemessen zu begegnen, war das Thema Sicherheit groß geschrieben.

Ausgestattet mit der erforderlichen Schutzkleidung und unter Aufsicht ihres Ausbilders lernten die Teilnehmer des Lehrgangs den sicheren Einsatz ihres Arbeitsgerätes, aber auch dessen Grenzen und Gefahren kennen.

Die Schutzkleidung für die Brandbekämpfung ist nicht zu verwechseln mit der Hitzeschutzkleidung, sondern soll lediglich den im Innenangriff vorgehenden Feuerwehrangehörigen vor einer plötzlichen Rauchgasdurchzündung (sog. flash over) und der damit verbundenen Stichflammen- und Hitzebildung schützen und ihm den Rückzug aus dem Gefahrenbereich ermöglichen.

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Rauchmelder retten Leben

Rauchmelder retten Leben
Nachrüstfrist für Altbauten läuft im Juni 2012 aus!

Ab dann gilt uneingeschränkt die Rauchmelderpflicht für Alt- und Neubauten in Schlaf- und Kinderzimmer sowie in Fluren, die als Rettungsweg dienen.
Ihr Versicherer kann in einem Falle des Falles unter Umständen die Zahlung verweigern, wenn ein Brand ohne Rauch-melder den Schaden vergrößert hat.
Weitere Informationen auf

Rauchmelder-Lebensretter.de


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Auf der Seite des Deutschen Feuerwehrverbandes findet Sie folgende Aktionen für Feuerwehrangehörige:

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