Bericht des 1. Vorsitzenden für das Jahr 2004
Liebe Feuerwehrkameraden,
meine Damen und Herren!
Im vergangenen Jahr 2004 galt es für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Willmenrod wieder einmal, die Kirmes auszurichten, was uns jedes Mal doch wieder sehr fordert, da die Mitgliederzahl des Vereines nicht unendlich ist.
In diesem Jahr kam noch hinzu, dass die vom Sportverein im Jahr zuvor veranstaltete Kirmes kein großer wirtschaftlicher Erfolg war und dass wir doch mit einem leichten Gefühl der Unsicherheit in die Veranstaltung hineingingen. Ihr müsst wissen, dass von vornherein finanzielle Forderungen in Höhe von fast 3000- € auf dem Tisch liegen, weil man die Musikgruppen und auch die Verlosung finanzieren muss, ohne dass man bis dahin einen Euro verdient hat – auch die Hallenmiete ist mittlerweile keine kleine Summe mehr.
Des Weiteren war die Anzahl der Helfer durch Todes- und Krankheitsfälle, mit denen wir leider immer wieder rechnen müssen, reduziert, so dass die verbliebenen Helfer dies natürlich mit noch größerem Arbeitseinsatz ausgleichen mussten.
Und doch hat sich die Veranstaltung resultierend als erfolgreich herausgestellt.
Der Kirmessamstag war mit der altbekannten und doch immer wieder erfrischend aktuellen Musik der Gruppe um Mario Pinkel genau der Einstieg, den wir brauchten. Die Halle war richtig gut gefüllt und der Durst und Hunger der Besucher entsprechend.
Der Kirmessonntag fügte sich mit der von Markus Müller dargebotenen Musik nahtlos an und der Kirmesmontag sollte dann noch einmal mit dem Kirmesmarkt und der Kapelle SCHREINER ein Highlight werden. Doch war uns an diesem Tag leider das Wetter nicht sehr wohl gesonnen. Es goss in Strömen und die Besucher des Marktes wollten sich kaum auf der Straße aufhalten und das Angebot der Marktständler anschauen. Dazu kam, dass in Anbetracht des Wetters, verschiedene Händler – die zugesagt hatten – sich gar nicht blicken ließen, da sie kein gutes Geschäft vermuteten.
Des Einen Freud – des Anderen Leid: Infolge des schlechten Wetters war wenigstens die Halle gut gefüllt und der Absatz entsprechend.
Wir haben uns dann einige Tage später innerhalb des Vorstandes noch einmal getroffen und haben die Tage Revue passieren lassen:
Es bleibt fraglich, ob der Kirmesmarkt aufgrund der geringen Resonanz noch einmal stattfinden kann und wird.
Die Händler müssen schriftlich eingeladen und die Anmeldungen bearbeitet werden; ein Belegungsplan wird erstellt, die Umleitungen müssen beantragt und die Schilder gestellt werden und die Markthändler werden traditionsgemäß mit Kaffee und Brötchen bewirtet. All dies gehört zur Vorbereitung und ich darf deshalb insbesondere dem Arno Möller, der Andrea Preis und der Inge Loos danken, die jeweils dafür sorgten, dass dies alles reibungslos verlief.
Des Weiteren müssen wir uns etwas mit dem Essen ausdenken. Die Arbeitsbedingungen für die Essensmannschaften waren – gelinde gesagt – nicht zumutbar. Ich hatte jedes Mal ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich zuweilen im Sportheim nach dem Rechten schaute und dann feststellen musste, dass die Betroffenen im Fettdunst kaum zu sehen waren.
Hier muss eine grundlegende Änderung erfolgen – sei es, dass der Essensbereich in die Halle verlegt wird oder dass eine andere – zufrieden stellende - Lösung gefunden wird.
Als positiv hat sich herausgestellt, dass wir den Eintrittspreis nicht auf den Bierpreis umgelegt hatten. Für qualitativ sehr gute Musik – bei der man sich auch noch unterhalten kann- wird immer noch Eintritt bezahlt.
Weiter hat sich das Angebot von 11,00 € für ein komplettes Körbchen als Hit herausgestellt. Im Zeitalter der Rabattjagd eine richtig gute Entscheidung.
Die Musik beim Frühschoppen war nicht billig – aber eine sehr gute Kapelle gibt es natürlich nicht im Sonderangebot – und mittlerweile ist fast auch die Zugabe schon kostenpflichtig.
Im Anschluss an das Frühschoppenkonzert hatte Thomas Kreul die weitere musikalische Betreuung übernommen. Dies erfolgte nahtlos und die Stimmung im Saal blieb weiter auf hohem Niveau. Dafür - Thomas – auch Dir – Vielen Dank.
Der Frank wird gleich sicherlich die genauen Zahlen präsentieren. Aber fest steht, dass auch diese Kirmes wieder erfolgreich war und uns wiederum in die Lage versetzt hat, davon eine Zeitlang zu zehren und uns in unserem Bestreben ein aktives Vereinsleben zu führen weiter hilft. Dafür sage ich den Helfern – ob im Hintergrund, bei Vor – oder Nachbereitung oder auch im Verkauf- im Namen des gesamten Vorstandes DANKE SCHÖN.
Am 24. Juli wurde dann die Helferfeier im Rahmen des Grillfestes am Feuerwehrgerätehaus ausgerichtet. Die üblichen Spezialitäten sorgten wiederum für eine gelungene Feier, die ihren Höhepunkt in einer Darbietung des örtlichen Zweigvereines der Schützengilde „Hofacker“ hatte.
Als weitere Vereinsaktivität fand dann am 27. November der diesjährige Akivenausflug statt. Es ging nach Frankfurt auf das zweithöchste Hochhaus in der Stadt, von dem aus man die gesamte Stadt und noch viel mehr sehen kann. Danach folgte der Besuch des Weihnachtsmarktes und anschließend eine Flughafenrundfahrt auf dem Vorfeld des Rhein- Main- Flughafens. Dort hatte man sogar einen Unfall eines Tankfahrzeuges mit einem Airbus arrangiert, so dass wir die gesamte Palette geboten bekamen. Fachkundig betreut und informiert wurden wir hier von Roland Preis, der sich mit dem Tourführer tadellos ergänzte.
Der Abschluß fand dann bei gutem Essen und Trinken in Mannis Hinterzimmer statt.
Nicht versäumen möchte ich darauf hinzuweisen, dass die Freiwillige Feuerwehr Willmenrod eine glänzend betreute Internetseite hat. Diese wird von Klaus und Thomas Kreul betreut und laufend aktualisiert, was eine ganze Menge Arbeit macht.
Dafür Dir - lieber Thomas und auch deinem Vater Klaus – Vielen Dank.
Einen Dank möchte ich auch an meine Vorstandskollegen und an die Betreuer der Jugendfeuerwehr abstatten. Nur mit eurem Engagement ist gemeinsame und sinnvolle Arbeit möglich und macht dann auch Spaß, wenn sie erfolgreich ist.
In diesem Sinne danke ich für eure Aufmerksamkeit und darf dem Harald für den Bericht des Wehrführers das Wort erteilen.
1. Vorsitzender
